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- Aktuelle Kämpferliste unserer Aktiven
 







02.05.2015
ASV-Magazin 03/15
Zunächst einmal möchte ich unserem neuen ASV Wuppertal Vereinspräsidenten
Michael Lutz ganz herzlich zur einstimmigen Wahl gratulieren und ihm viel Erfolg
und ein gutes Gelingen im Ziehen der „Vereinsstrippen“ wünschen.
Herzlichen Glückwunsch Michael.

Weiterhin werden die Vereinsgeschicke von unserer Schatzmeisterin Dörthe Hackert
und unserem Sportlichen Leiter Harald Graf bestens geleitet.
Das Plenum der Jahreshauptversammlung in der Bromberger Halle schenkte
ihnen ebenfalls das vollste Vertrauen für weitere zwei Jahre.
Herzlichen Glückwunsch.

Recht herzlich bedanken möchte ich mich noch einmal bei unserem scheidenden
Vereinspräsidenten Harald Nowoczin. 18 Jahre leitete er die Geschicke
unseres Vereins und unterstützte uns bei einigen Förderanträgen unserer Boxer.
Vielen lieben Dank Harald.


Ebenfalls wurde unser Vorstand der Boxabteilung einstimmig bei der eigenen
Jahreshauptversammlung wiedergewählt und in ihren Ämtern bestätigt.
Kassenwart - Martin Ohm
Sportwart - Dzharimas Temirkanov
Jugendwart - Musa Kol
Abteilungsleiter - André Vogel


Hier kurz einige Infos zu unseren Trainingseinheiten.
Das Anfängertraining findet bis zu den Sommerferien mittwochs im
Moment leider nicht mehr statt. Unser Trainer Dzharimas Temirkanov
hat in dieser Zeit wichtige Termine an der Uni.
Bis zum 03. Juni könnt Ihr jedoch mittwochs am Fortgeschrittenentraining teilnehmen.
Dieses Training findet von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt.
Unser Trainer Kevin Günther bietet während dieser Zeit an, dass Anfänger,
die den Boxsport leistungsmäßig erlernen möchten, montags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr am
Training der Leistungsgruppe teilnehmen können.
Das Anfängertraining freitags von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr bleibt wie bisher.


Der Wechsel zum Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg ist für
Pinar Touba (Yilmaz) nun auch vollzogen und die Kooperation mit ihrem Referendariat
klappt ebenfalls recht gut. Hier stehen einige Turniere auf dem Programm.
Auf Grund ihrer langjährigen Zugehörigkeit zum OSP Rheinland in Köln, wird sie dort
ebenfalls bei einigen DBV-Kader Turnieren berücksichtigt und kann dabei von ihrem
Kölner Trainer Lukas Wilaschek sekundiert werden.

Den Beginn machte sie Anfang April zusammen mit dem OSP Rheinland beim
Boxvergleichskampf Polen gegen Deutschland in Walcz (Polen).
Leider verloren hier einige unsere DBV Starter sehr unglücklich, unter anderem
auch Pinar Touba vom ASV Wuppertal.
Mit 1:2 verlor sie gegen Sandra Brodacka vom BKS Skorpion Szczecin (Polen).

Vom 22.-24.April wurde FRAUENBOXEN wieder ganz groß geschrieben.
In der Landeshauptstadt Schwerin fand ein internationales Round Robin Turnier
statt. Die besten weiblichen Elite-Boxer aus Polen, Russland und Deutschland
ermittelten über drei Tage die Sieger des Turniers.
Als Vorbereitung auf die bevorstehenden olympischen Qualifikationswettkämpfe war
das Round Robin Turnier ein Prüfstein für die deutsche Nationalmannschaft,
die mit zwei Teams erfolgreich am Turnier teilnahm.

Für Pinar Touba (Yilmaz) war es zugleich die beste Vorbereitung auf die im Mai
stattfindende Deutsche Meisterschaft der Frauen in Saarbrücken.
Sie schloss das Turnier mit einer Kampfbilanz von 1-1-1 ab und belegte damit den
zweiten Platz in ihrer Gewichtsklasse dem Fliegengewicht (bis 51 Kg).
Hier die drei Ergebnisse von Pinar im Einzelnen:
2:1 Punktsieg für Pinar Touba (Deutschland II) gegen Ekaterina Pinigina aus Russland.
0:3 Punktniederlage für Pinar Touba gegen Sandra Drabik vom Kick Boxing Kielce aus Polen.
1:1 Unentschieden zwischen Pinar Touba und Ornella Wahner (Deutschland I)
vom Boxring Eintracht Berlin.

Bevor Pinar aber zur Deutschen Meisterschaft in Saarbrücken anreist,
wird sie einen kurzen Umweg über Spanien nehmen. Dort wird sie zusammen
mit dem DBV-Kader an einem Turnier teilnehmen.
Zur DM Teilnahme wünschen wir ihr viel Erfolg, toi toi toi Pinar.


Den Anfang dieses Jahr machten jedoch unsere ASV Wuppertal Jungs bei den
NABBV-Meisterschaften der Jugend.
Christian Mbengi (bis 64 kg) verlor jedoch in Duisburg - Hamborn im Halbfinale
 nach Punkten gegen Ayidin Reizovic vom Boxteam Duisburg.
Erfreulicher war das Auftreten einen Tag später von unserem Juniorenboxer
Kadir Kol im Halbweltergewicht (bis 60 Kg). In Duisburg - Walsum siegte er nach
Punkten über Akki Yildiz vom Boxclub-Ringfrei Oberhausen.

Durch einen Arbeitsunfall musste Kadir Kol aber
leider seinen Finalkampf kurzfristig absagen.


Interessantes aus dem Boxsport

von Marco Theuer*

Bandagen binden, Bandagen wickeln - Boxbandagen
Wie Boxer sich die Hände richtig bandagieren und warum es Tapes gibt

Bandagen und Tapes beim Boxen dienen zur Stabilisierung und Vermeidung von Verletzungen.
Hier gibt Hilfestellungen für die richtige Technik beim Binden und Wickeln.

Beim Boxen ist der Schutz der Hände wichtig. Allein dafür sind Bandagen und
Boxhandschuhe gedacht. Denn trifft eine nackte Faust auf einen Kopf,
verliert meist die Faust - die vielen kleinen Knochen
sind zu fragil, der Schädel wirkt dagegen wie Beton.

Warum benutzen Boxer Bandagen und Tapes?

Da die Arbeit am Sandsack Handgelenke, Knöchel und Daumen mindestens genauso belastet
wie ein Boxkampf, müssen die Hände sorgfältig bandagiert werden, um Verletzungen und
Verschleiß vorzubeugen. Positiver Nebeneffekt: Die Bandagen saugen den Schweiß der
Hände auf und lassen die Handschuhe nicht so schnell innen verschmutzen und müffeln.

Wie lang und aus welchem Stoff sind die richtigen Boxbandagen?

Die Länge der Bandagen muss entsprechend den Vorschriften des Deutschen Amateur
Boxverbandes (DBV) mindestens 2,50 Meter und höchstens 4,50 Meter betragen,
die Breite bis 5 Zentimeter. Bei den Profiboxern richten sich Länge und Breite nach den
Boxregeln des jeweiligen Boxverbandes (zum Beispiel BDB, GBA, WBA, WBC, IBF oder
WBO), die bei den Bandagen und Tapes eine unterschiedliche Handhabung pflegen.
Bei den meisten Profiboxverbänden dürfen die Bandagen nicht länger als 10 Yards
(9,144 Meter) sein. Ab dem Supermittelgewicht sind 12 Yard erlaubt, was 10,972 Meter
entspricht. Die Breite darf höchstens 2 Inch (5 Zentimeter) betragen.
Zum Befestigen ist ein 1,829 Meter langer und 2,5 Zentimeter breiter Tapestreifen
erlaubt, der allerdings nicht die Handknöchel bedecken darf. Ab dem Supermittelgewicht
darf der unterstützende Tapestreifen 2,438 Meter messen. Es sind nur weiche,
elastische Bandagen aus Mull, Flanell, Kambrik, Krepp, Gaze oder Trikotschlauch erlaubt.

Wie werden die Fäuste richtig bandagiert und gewickelt?

Bandagen binden und Bandagen wickeln verlangt Ruhe, Konzentration und ist Kult.
Jeder Boxer hat seine Vorlieben und verbindet seine Hände etwas anders.
Es gibt aber einige grundlegende Dinge zu beachten:
Wichtig ist, dass Handgelenke, Mittelhandknochen und Grundgelenke der Finger fixiert
und stabilisiert werden. Tipp: Zum Boxtraining einfache Bandagen mit
Klettverschluss wählen! Praktisch zum Binden sind Bandagen mit einer Daumenschlaufe.

Bandagen anlegen - Schritt für Schritt

Wie erwähnt, gibt es viele verschiedene Varianten für das Anlegen der Boxbandagen.
In der Regel fängt man beim Handgelenk an, nachdem man die Schlaufe über den
Daumen gelegt hat. Dann werden die einzelnen Finger wiederum mit einer
Wicklung ums Handgelenk fixiert, anschließend die Fingerknöchel und die Mittelhand.
Wichtig: Bandage langsam und fest über die Finger abrollen.

Kann man beim Wickeln der Bandagen etwas falsch machen?

Man darf die Bandagen nicht zu fest und straff wickeln. Sonst kann die Durchblutung gestört
werden und die Hände werden auf Dauer abgeschnürt. Aber sie dürfen auch nicht zu locker
sein, weil sie dann zu wenig Schutz bieten. Außerdem löst sich der Stoff und scheuert.
Übung macht den Meister! Wenn man das Anlegen der Bandagen einige Male gemacht hat,
hat man schnell die richtigen Windungen, Bindungen und Wicklungen heraus.

Bandagieren als Konzentrationsübung und mentale Vorbereitung

Während dem Binden der Bandagen hat der Boxer ausreichend Zeit, sich geistig auf die
Belastung des bevorstehenden Kampfes oder des Trainings einzustellen.
Ähnlich wie Skifahrer vor einem Rennen die Piste im Geiste fahren, gehen die Boxer beim
Bandagieren mental noch einmal verschiedene Schlagfolgen durch oder sie rufen
sich ins Gedächtnis auf welche Besonderheiten sie bei ihrem Gegner achten müssen.

Binden und Wickeln der Boxbandagen als Kunst

Das Bandagieren der Fäuste wird von vielen Boxtrainern förmlich zelebriert und
daraus ein großes Geheimnis gemacht. Vor allem in der Profiboxszene wird um
jeden Meter Tape und Verband gefeilscht. Viele versprechen sich von einem
Mehr an Mull eine höhere Schlagkraft, weil der Boxhandschuh dadurch
besser ausgefüllt wird. Oft werden die einzelnen Knöchel zusätzlich mit
Tape verstärkt oder unerlaubterweise mit diversen Pasten härter gemacht.

Mit harten Bandagen - Manipulationen beim Bandagieren und Binden

Immer wieder sorgen Manipulation an Boxhandschuhen und Bandagen für Skandale
im Berufsboxen. Bekanntestes Beispiel der jüngsten Boxgeschichte ist der ehemalige
Weltergewichtsweltmeister Antonio Margarito, dessen Bandagen bei seinem letzten
Weltmeisterschaftskampf mit medizinischen Pads versetzt worden sind.
Diese Pads waren zwischen den Bandagelagen mit einer Pulversubstanz gefüllt,
die sich verhärten, sobald sie mit Flüssigkeit (Schweiß, Wasser) in Berührung kommen.
Zusätzlich fand sich auf den Bandagen selbst eine weiße Paste, die zur Festigung
und Verhärtung der Bandagen diente.

Boxbandagen und Tapes für mehr Schlagkraft

Viele Philosophien ranken sich um das richtige Bandagieren mit so viel Mull und Tape
wie möglich, um die Schlagwirkung damit zu erhöhen. Manche Trainer und
Betreuer haben eine ausgekochte Art, die Boxhandschuhe an den Handgelenken zu
befestigen, in dem sie das Tape so weit unter dem Handgelenk zum Daumen wickeln,
wie es die offiziellen Kontrolleure erlauben. So wird versucht das Äußerste für
den Boxer herauszuholen, weil diese legale Methode das Polstermaterial fester
zusammenpresst und damit die Schlagkraft gesteigert wird.

Bandagen binden, Bandagen wickeln - Boxbandagen

Diesen und weitere Artikel von Marco Theuer 
findet Ihr auch unter folgendem Link auf www.suite101.de:



*Marco Theuer, Jahrgang 1972, Sportautor und Boxjournalist war selbst jahrelang
aktiver Boxer und Leistungssportler. Als Landesmeister und Ligaboxer kämpfte
er bei Turnieren und Vergleichskämpfen an der Seite von bekannten Boxchampions
wie Sven Ottke oder Oktay Urkal. Dabei besiegte er auch den Junioren-Weltmeister
und zweifachen Vize-Europameister Michal Franek sowie die späteren
Berufsboxweltmeister Robin Reid und Vincenzo Nardiello. Wegen einer schweren
Augenerkrankung musste er jedoch seine Boxkarriere beenden.
Danach arbeite Marco in der Presseabteilung der Münchener Ausländerbehörde.
Heute veröffentlicht der dreifache Familienvater seine Texte in
unterschiedlichen Medien. Außerdem arbeitet er als Trainer, ist als
Talentscout tätig und betreut Berufssportler in PR-Sachen.


Für unsere Rubrik „Interessantes aus dem Boxsport“ könnt
Ihr mir gerne einen Beitrag zur Veröffentlichung zusenden.



Das waren nun die Neuigkeiten der ASV Wuppertal Boxabteilung.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Magazin, zum nächsten Klick auf unserer HP
oder auf Facebook, mit immer aktuellen Box-News unter der Facebook-Seite
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André Vogel






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